Quo vadis BdF? – Teil II
Verfasst: Fr 6. Feb 2026, 20:20
Anfang Februar erhielten alle BdF Mitglieder den “Mitgliederbrief 2026”. Unter dem Punkt “Ausblick 2026” wird unter anderem die “Neugestaltung des BdF Forums” angekündigt. Weiter heißt es dazu:
“Im Ausblick für 2026 sind die wesentlichen Aufgaben und Zielstellungen skizziert und sind den einzelnen Berichten (sic) der Vorstände ausführlich erklärt.”
In den anschließenden Ausführungen der einzelnen Vorstandsmitglieder findet sich jedoch keinerlei Erläuterung zur angekündigten Neugestaltung des Forums. Welche konkreten Maßnahmen plant der Vorstand in Bezug auf das Forum und welche Zielsetzung wird damit verfolgt? Sollen womöglich kritische Stimmen zukünftig unterbunden werden?
Zumindest drängt sich der Eindruck auf, dass mit der „Neugestaltung“ möglicherweise auch Einschränkungen oder sogar Unterbindung kritischer Diskussionen verbunden sein könnten. Der Vorstand ist daher aufgefordert, zeitnah offenzulegen, welche konkreten Ziele mit dieser Maßnahme verfolgt werden und ob sichergestellt wird, dass kritische Stimmen, offene Debatten und Meinungsvielfalt auch künftig uneingeschränkt möglich bleiben.
Des Weiteren wurde die aktuelle Mitgliederzahl mit 1190 angegeben. Diese Zahl dokumentiert eine höchst alarmierende Entwicklung. Seit Ende 2020 – also seit der Wahl von Manfred Scheiba zum Präsidenten – ist die Mitgliederzahl von rund 1600 auf 1190 gesunken. Dies entspricht einem Rückgang von mehr als 25 %. Besonders dramatisch ist die Entwicklung im Jahr 2025, in dem über 15 % der Mitglieder verloren gingen. Ein derartiger Einbruch ist kein Zufall, sondern Ausdruck der gravierenden Fehlentscheidungen des vergangenen Jahres.
Umso befremdlicher wirkt es, dass man weiterhin einen prunkvollen ICCF Kongress in glanzvollem Schlossambiente plant und damit nach außen den Eindruck erweckt, als befände sich alles in bester Ordnung. Die tatsächliche Lage verlangt jedoch keine Festreden und Prestigeprojekte, sondern eine schonungslose Analyse und Kurskorrekturen.
Die Situation ist ernst – es gilt: Alarmstufe rot.
Martin Gottschlich
“Im Ausblick für 2026 sind die wesentlichen Aufgaben und Zielstellungen skizziert und sind den einzelnen Berichten (sic) der Vorstände ausführlich erklärt.”
In den anschließenden Ausführungen der einzelnen Vorstandsmitglieder findet sich jedoch keinerlei Erläuterung zur angekündigten Neugestaltung des Forums. Welche konkreten Maßnahmen plant der Vorstand in Bezug auf das Forum und welche Zielsetzung wird damit verfolgt? Sollen womöglich kritische Stimmen zukünftig unterbunden werden?
Zumindest drängt sich der Eindruck auf, dass mit der „Neugestaltung“ möglicherweise auch Einschränkungen oder sogar Unterbindung kritischer Diskussionen verbunden sein könnten. Der Vorstand ist daher aufgefordert, zeitnah offenzulegen, welche konkreten Ziele mit dieser Maßnahme verfolgt werden und ob sichergestellt wird, dass kritische Stimmen, offene Debatten und Meinungsvielfalt auch künftig uneingeschränkt möglich bleiben.
Des Weiteren wurde die aktuelle Mitgliederzahl mit 1190 angegeben. Diese Zahl dokumentiert eine höchst alarmierende Entwicklung. Seit Ende 2020 – also seit der Wahl von Manfred Scheiba zum Präsidenten – ist die Mitgliederzahl von rund 1600 auf 1190 gesunken. Dies entspricht einem Rückgang von mehr als 25 %. Besonders dramatisch ist die Entwicklung im Jahr 2025, in dem über 15 % der Mitglieder verloren gingen. Ein derartiger Einbruch ist kein Zufall, sondern Ausdruck der gravierenden Fehlentscheidungen des vergangenen Jahres.
Umso befremdlicher wirkt es, dass man weiterhin einen prunkvollen ICCF Kongress in glanzvollem Schlossambiente plant und damit nach außen den Eindruck erweckt, als befände sich alles in bester Ordnung. Die tatsächliche Lage verlangt jedoch keine Festreden und Prestigeprojekte, sondern eine schonungslose Analyse und Kurskorrekturen.
Die Situation ist ernst – es gilt: Alarmstufe rot.
Martin Gottschlich